S y s t e m s p i e l

Elementare Grundsätze für Systemspieler:

  Verlust - Gewinn

Jeder Systemspieler sollte, wenn er das Roulettespiel professionell betreiben möchte, eine Relation zwischen möglichen Gewinn und möglichen Verlust schaffen. Der Einsatz sollte so gewählt werden das ein möglicher Verlust nicht den Gewinn vorheriger Tage auffrißt.

  Alkohol im Casino

Die Gefahr des Alkohol ist nirgends größer als im Casino - ausgenommen natürlich im Straßenverkehr! Der Genuß von Alkohol, enthemmt und stört die Konzentration beim Systemspiel. Der Alkohol kann die selbst gesetzten Grenzen (sowohl Verlust als auch Gewinngrenzen) aufheben. Verlust kann durch den Alkohol verharmlost und Gewinn überbewertet werden. Der Faktor Alkohol arbeitet also deutlich für das Casino niemals für den Systemspieler!

  Seelische Verfassung

Systemspiel bedeutet unteranderem Konzentration auf das Spielgeschehen - betreten Sie also niemals ein Casino weil Sie Langeweile, Frustration oder anderes seelischen Ungleichgewicht haben. Es fehlt Ihnen die Konzentration für ein erfolgreichen Systemspieltag.

  Gier

Gerade die gesetzte Gewinngrenze ist für Systemspieler schwer zu halten. Sie erfordert eine gewisse Selbstdisziplin. Die Verlustgrenze ist in den meisten Fällen leichter einzuhalten - wenn das mitgenommene Geld weg ist - ist meistes auch das Spiel zu Ende. Bei Gewinn verhält sich die Sache mit der Grenze anderes. Es würde ja die Möglichkeit bestehen bei einem Weiterspiel noch mehr Gewinn zu erzielen - leider wird ein möglicher Verlustes außer acht gelassen! Wird die Verlust- oder Gewinngrenze überschritten - verlassen Sie sofort das Casino.

  Zeit

Stürzen Sie niemals nach Betreten des Spielcasinos sofort auf einen x-beliebigen Tisch. Nehmen Sie sich Zeit, zeichnen Sie säuberlich die geworfenen Zahlen auf und analysieren den Spielverlauf auf den gewählten Spieltisch. Durch falsche Hektik und Hast wurden schon spätere gute Spielzüge durch Geldmangel oder durch Erreichen der Verlustgrenze versäumt.

  Gewinnerwartung

Ihre Gewinnerwartung muß und sollte anhand einer Gegenüberstellung von Aufwand, Kapitalbedarf und Ertrag ausgerichtet werden. Es sollte jedem Systemspieler klar sein wenn z.B. sein Kapital aus 10 Chetons (beliebiger Einheit) besteht ,daß er sich nicht einen Gewinn von 1000 Chetons (gleicher Einheit) erwarten kann (möglich ist alles - in der Regel aber sicher nicht!)

  Niemals gegen die Bank

Spielen Sie niemals gegen die Bank. Sie werden verlieren - der Trend wird vom Tisch angezeigt. Es ist sinnlos zu glauben weil jetzt 6 mal hintereinander rot gekommen ist ,daß in den nächsten (!) Spielzügen schwarz folgen muß. Es wurden schon Farbwiederholungen von 12 und mehr beobachtet. Nehmen wir an, Sie steigen nach der 6. Farbwiederholung ein und verdoppeln jeweils den Einsatz (Gewinnerwartung also 1 Stück) und der Farbwechsel tritt im 12 Cup ein. Setzreihenfolge: 7 Cup - 1 Cheton , 8 Cup - 2 Cheton , 9 - 4 , 10 -8 , 11 -16 , 12 - 32. Sollte der Farbwechsel nicht beim 12 Cup eintreffen, müssen Sie bereits beim 13 Cup - 64 Chetons einsetzen um den Verlust der letzten Cups auszugleichen und um 1 Cheton (1) zu gewinnen. Hätten Sie mit der Bank gespielt hätten Sie bereits einen Gewinn von 10 oder mehr Chetons.

Basis - Literatur

Das Spiel. Naturgesetze steuern den Zufall.

Manfred Eigen/Ruthild Winkler
Piper 1975 München/Zürich

Ein Stück pro Angriff.

Marigny de Grilleau, aus dem Französischen von G. Mandelkow
Concentra-Verlag Hannover

Die Berechnung des Zufalls.

Kurt v. Haller
Bielefelder Verlangsanstalt 1979 Bielefeld


Sie sind der Meinung, in diese Liste gehört unbedingt ein Buch welches Sie selber gelesen haben und für ausgezeichnet befinden. Wenn ja dann schreiben Sie mir bitte eine Mail vielleicht mit einer Begründung warum dieses Buch empfehlenswert ist.

Permanenzen

Jeder Systemspielentwickler möchte/sollte sein System an original Permanenzen erproben. Er verhindert dadurch Systeme zu entwickeln die nichts bringen. Aber auch der Systemspieler der Systeme kauft, kann sich anhand original Permanenzen informieren ob das gekaufte System das hält was es verspricht bzw. kann er anhand der original Permanenzen üben.

Verfügbare Permanenzen:

Mai Permanenzen von 1996 vom Casino Baden (Österreich) ohne Handwechsel

Juni Permanenzen von 1996 vom Casino Baden (Österreich) mit Handwechsel

Für Leute die keinen Scanner zur Verfügung haben, ist das Erstellen von Permanenzen eine mühsame und anstrengende Arbeit. Zu diesem Zweck habe ich ein Windows 95/NT/W2000/XP Freeware Tool geschrieben was die Eingabe von Permanenzen erleichtert bzw. beschleunigt (weniger Tastenanschläge).

Neues Permanenzeingabe Programm FASTPERM.EXE (W95/NT/W2000/XP)